4. Dezember – Sternstunden

Nun hängt er wieder auf der Terrasse: der große Herrnhuter Stern! Ein Licht im Dunkeln. Ein Licht, das uns den Weg zeigt zu Frieden, Trost und Menschlichkeit? Mir fallen die „Sternstunden der Menschheit“ ein, geschrieben von Stefan Zweig: 14 Ereignisse, die die Geschichte der Menschheit verändert haben.

Sternstunden wünsche ich mir für unsere Welt. Uneinsichtige kommen zur Einsicht. Die meistens ICH denken, entdecken das Wir. Junge Leute haben innovative Ideen, die der Schöpfung guttun. Menschen, die sich fremd sind, gehen aufeinander zu. Die Mentalität von immer mehr, immer größer, immer schneller ist ein Auslaufmodell – wir fragen nach dem gesunden Maß!

Sternstunden wünsche ich für uns alle! Freunde, mit denen wir im Geist verbunden sind. Vertrauen, lieben und hoffen können in einer Welt, die uns gerade einiges zumutet. Von Gott eine Kraft bekommen, die uns über uns selbst hinauswachsen lässt. Erkennen, dass es hinter unserem Horizont immer noch weiter, noch viel weiter geht.

3. Dezember – Hände reichen

Foto: Pixabay

Der Moment ist in die Geschichte eingegangen: Der französische Staatspräsident François Mitterand und der deutscher Kanzler Helmut Kohl standen am 22.9.1984 in der Nähe von Verdun auf einem riesigen Soldatenfriedhof. Sie blickten auf das Beinhaus, in dem 150 000 junge Männer begraben wurden, die im Wahnsinn des Krieges ihr Leben verloren hatten. Der Trompeter spielte zum feierlichen Totengedenken und dann geschah etwas Wunderbares: François Mitterand griff vorsichtig nach der Hand von Helmut Kohl. Minutenlang standen die beiden Männer da. Nach jahrelanger Feindschaft, nach vielen Kriegen haben sie sich versöhnt und sind Freunde geworden. Sie entdeckten Europa als gemeinsame Heimat.

Es war wie ein Wunder, damals in Verdun. – Trompeter müssen nicht spielen, der Rahmen mag sehr viel bescheidener sein ….. aber vielleicht möchten wir auch dem einen oder der anderen die Hände reichen. „Lass uns wieder näher zusammenrücken.“ – „Lass uns entdecken und suchen, was uns verbindet.“ – „Wie wär’s, wenn wir alte Geschichten ruhen lassen und neue wagen.“

Da ist vieles möglich, wenn einer dem anderen die Hand reicht!

2. 12. – Friedensdemo zwischen Köln und Herford

Sie saß neben mir im Zug und faltete Origami-Kraniche. Zwischen Köln und Herford schaffte sie 50 oder mehr. Die Kraniche bekamen einen Platz an den Fenstern, auf den kleinen Ablagen, mit einem freundlichen Gruß bei den Mitfahrenden.

Und dann erzählte die „Falterin“ die Geschichte von Sadako. Sadako war zwei Jahre alt, als die Atombombe über Hiroshima abgeworfen wurde, am 6. August 1945. Zunächst sah alles so aus, als hätte sie die Strahlung gut überstanden. Später erkrankte sie an Leukämie. Im Krankenhaus hörte sie die Legende von den Kranichen: Wenn du 1000 faltest, dann hast du einen Wunsch frei! Sadako faltete so viel sie konnte. Leider starb sie dennoch.

Ihre Geschichte ging um die Welt: Kraniche als Symbol für den Frieden. Kraniche für die regierenden Politiker, gegen Atomwaffen, gegen den Krieg in der Ukraine….. Die Geschichte hat eine Bewegung in Gang gesetzt, die 2024 bis in den Zug von Köln nach Herford reicht, die Mut macht, die Menschen vereint in ihrer Sehnsucht nach Frieden.

Wenn die Kraniche im Frühling aus ihren Winterquartieren zurückkommen, werde ich an Sadako denken!

1. Dezember – Seht, die gute Zeit ist nah

Die erste Kerze brennt! Licht und Wärme tun gut in dieser Zeit, in der die Nächte lang und viele Nachrichten düster sind.

Mein lieber Mann hat eine Karte zum Advent gestaltet. Beschenktwerden und Schenken ist das Thema. Die wesentlichen Dinge des Lebens werden uns geschenkt: Die täglichen 100 000 Herzschläge, die Zuverlässigkeit, mit der unser kleiner blauer Planet im großen Weltall unterwegs ist, Freundschaft und Liebe. Der „große Schenkende“ meint es gut mit uns. Das ist ein Grund zum Staunen.

Auf vieles haben wir keinen Einfluss, aber der Bereich, in dem wir Weltgestalter und Schenkende sind, in dem es auf uns ankommt, ist groß. Wir können dafür sorgen, dass es hell und menschlich ist in unserem Umfeld, dass sich etwas zum Guten bewegt. Erstaunlich, was alles in uns steckt: Freundin, Tröster, Mutmacherin, Lichtblick, Friedensbote, Anruferin, die mit dem offenen Herzen und der offenen Tür, die im Ehrenamt und mit viel Empathie ….. Wir sind ein Geschenk für die Welt!

Ich wünsche uns jeden Tag frohmachende Entdeckungen! Herzlich willkommen zum Adventskalender 2024.

4. Dezember – Sternstunden

Nun hängt er wieder auf der Terrasse: der große Herrnhuter Stern! Ein Licht im Dunkeln. Ein Licht, das uns den Weg zeigt zu Frieden, Trost und Menschlichkeit? Mir fallen die „Sternstunden der Menschheit“ ein, geschrieben von Stefan Zweig: 14 Ereignisse, die die Geschichte der Menschheit verändert haben.

Sternstunden wünsche ich mir für unsere Welt. Uneinsichtige kommen zur Einsicht. Die meistens ICH denken, entdecken das Wir. Junge Leute haben innovative Ideen, die der Schöpfung guttun. Menschen, die sich fremd sind, gehen aufeinander zu. Die Mentalität von immer mehr, immer größer, immer schneller ist ein Auslaufmodell – wir fragen nach dem gesunden Maß!

Sternstunden wünsche ich für uns alle! Freunde, mit denen wir im Geist verbunden sind. Vertrauen, lieben und hoffen können in einer Welt, die uns gerade einiges zumutet. Von Gott eine Kraft bekommen, die uns über uns selbst hinauswachsen lässt. Erkennen, dass es hinter unserem Horizont immer noch weiter, noch viel weiter geht.