
Als die Kinder und die Enkel klein waren, haben wir am Bett das Lied „Weißt du, wieviel Sternlein stehen?“ gesungen. Wer weiß das schon? 200 bis 300 Milliarden soll es in unserer Milchstraße geben, 70 Trilliarden im Universum. In ihrem Inneren sind sie so heiß, dass sie glühen – und wir sie auf der Erde sehen können.
An manchen Abenden sitzen wir jetzt im Advent unter dem Herrnhuter Stern. Das Licht und die Kraft des Himmels können wir gut gebrauchen, überall und immer! Könnten wir die Welt aushalten ohne Hoffnungslichter? Leonardo da Vinci hat gesagt: „Binde deinen Karren an einen Stern!“ Das ist eine großartige Idee, lieber Leonardo, du weißt sicherlich, wie schwer unser Karren an manchen Tagen zu ziehen ist, was da alles zusammenkommt.
Manchmal erzählt jemand von Licht-Momenten unter einem guten Stern. Ein Mann schwärmt von seinen Freundschaften. Je älter er wird, desto mehr bedeuten ihm die wirklich guten Freunde im Leben, mit denen er gelacht und geweint, gefeiert und gebangt hat.
Eine Frau erzählt von einem Menschen, der ihr zum Engel geworden ist, der wie durch ein Wunder das Zimmer betrat, als sie nicht mehr aus noch ein wusste. „Dich hat der Himmel geschickt“. So hat sie das empfunden!
Leben unter einem guten Stern! Ich wünsche uns, dass dies nicht nur ein schöner Gedanke bleibt, sondern dass wir spüren, welche Kraft darin liegt.






