Leben mit leichtem Gepäck

Das Lied von der Gruppe Silbermond hat viele Menschen angesprochen. Sie räumen auf, vereinfachen, verschenken und werfen weg. Warum? Viel haben nimmt einen in Besitz, kostet Zeit und Kraft.

Eine liebe Bekannte hat in ihrem Garten ein kleines Schild aufgehängt: „Zuerst hatten wir einen Garten, jetzt hat der Garten uns!“ Jede weiß, was damit gemeint ist. Die vielen Bücher und CD’s, die Sammlungen von ‚LandLust‘ und ‚Brigitte‘, die Kisten mit Fotos aus 60 Jahren, der Fundus von nachkochenswerten Rezepten, die Hosen in Größe 38, die Steh-Rümchen, mit denen wertvolle Erinnerungen verbunden sind ….

Ein Haus ist relativ leicht aufzuräumen. Da helfen Bücher wie ‚Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags‘ oder ‚Magic Cleaning‘. Da helfen große Müllsäcke und flotte Musik. Schwieriger wird es, wenn es um innere Gepäckstücke geht: Angst, zerbrochene Beziehungen, Schuldgefühle, Trauer, Komplexe, Sorgen und was nicht alles!

Wie kann das aussehen, mit leichtem Gepäck unterwegs zu sein, weil das Leben sowieso schon schwer genug ist?

Vortrag, der für Erleichterungen sorgt. 60 Minuten.!

Mache dich auf und werde licht

Advent! Es ist die Zeit er Emotionen und der Erwartungen. Wir sind dünnhäutiger als sonst. Sogar die Nüchternen unter uns, die vieles belächeln, als Folklore oder Kitsch abtun, erwischt es hier und da.

Wir können es gar nicht genau benennen, da ist eine Sehnsucht tief in uns. Nach Harmonie, zuhause und Geborgenheit. Es möge gut werden, was nicht gut ist, Es möge leichter werden, was gerade schwer ist, Wir möchten sagen können, was meistens ungesagt bleibt und doch so wichtig ist. Wir möchten Wege finden, wo wir derzeit keine sehen. Etwas vom Glanz des Himmels möge in unseren Alltag strahlen, dass wir anders leben können mit Gott an unserer Seite: Freier, leichter, mutiger!

Wir zünden Kerzen an. Das warme Licht tut gut. In der Bibel steht: „Mache dich auf und werde licht!“ – Weil ‚licht‘ kleingeschrieben ist, bedeutet das: Wir müssen nicht leuchten und strahlen und glänzen. In uns kann es licht werden, kann es hell werden. In uns kann etwas geschehen. Das ist ein schöner Gedanke.

Diesem Geheimnis wollen wir nachspüren mit vielen Geschichten, die Mut machen, die Druck nehmen und uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern! Es ist eine Einladung, die Adventszeit zu genießen, uns beschenken zu lassen. Fünf Kerzen helfen uns dabei!

Vortrag zum Advent. 60 Minuten.

Die Jahreszeiten des Lebens

Jede Jahreszeit hat ihre besonderen Reize, ihre Chancen, Herausforderungen und Engpässe.

Der Frühling ist die Zeit des Aufbruchs, vergleichbar mit der Kindheit und Jugend. Wir werden wie in keiner anderen Zeit geprägt von Menschen und Rahmenbedingungen.

Im Sommer des Lebens sind die meisten Weichen gestellt. Der Mensch ist auf der Höhe seiner Lebenskraft, in den sogenannten „besten Jahren“. Neben einer herrlichen „Leichtigkeit des Seins“ haben wir ein enormes Pensum zu bewältigen. Innerlich und äußerlich. Die große Frage: Woher bekommen wir die Kraft dafür?

Der Herbst ist die Zeit der Reife und des Genießens. Der Mensch lernt zu unterscheiden, worauf es im Leben ankommt und was belanglos ist. Die Eltern sind alt, die Kinder sind erwachsen, die erste Rente ist auf dem Konto, die Haut wird dünner und neigt zur Faltenbildung. Und in allem sind Neuanfänge möglich!

Der Winter bietet urgemütliche Stunden, Zeit zum Lesen und zur Geselligkeit. Gleichzeitig gibt es kahle Bäume, Dunkelheit und Kälte. Erinnerungen spielen eine große Rolle. Was hat unser Leben reich gemacht? Was hat es uns zugemutet?

Unsere Jahreszeiten sind eingebettet in den großen Rhythmus des Lebens. Wir gehen auf ein großes Ziel zu. Das Schönste liegt noch vor uns.

Berührender Vortrag. 60 – 70 Minuten.

Was nützt der schönste Koffer, wenn man nicht weiß, wohin die Reise geht?

Leben heißt unterwegs sein. Wir müssen immer wieder aufbrechen, immer weiter. Die alten Griechen haben gesagt: „Panta rhei“, alles fließt. Das beständigste im Leben ist wohl dies, dass sich ständig etwas verändert.

Was brauchen wir an „Reisegepäck“, um auf der einen Seite nicht überlastet zu sein mit viel zu viel – und um auf der anderen Seite gut ausgerüstet zu sein für das, was uns erwartet?

Wir nehmen das Kofferpacken als Bild. Wir fragen, was für unsere Lebensreise gut und wichtig ist – und wo wir für „Marscherleichterung“ sorgen können.

Vortrag. 60 Minuten.

Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein

Das gleichnamige Lied von Reinhard Mey ist weit über 30 Jahre alt. Immer, wenn ich es höre, bringt es in mir etwas zum Schwingen. Es rührt die uralte Sehnsucht des Menschen nach Freiheit an.

Das, was mich unter Druck setzt und beschlagnahmt, das kann ich nicht abschaffen. Aber wie ich darauf reagiere, das hat ganz viel mit meiner inneren Einstellung zu tun, damit, ob ich innerlich frei bin oder nicht.

Dass Menschen ihre Erwartungen haben, dass sie mir manchmal, mehr als mir lieb ist, auf die Pelle rücken, das kann ich nicht ändern – aber ob und wie ich darauf eingehe oder nicht eingehe, das hat etwas mit meiner inneren Freiheit oder Unfreiheit zu tun.

Wie ist das mit Liebe und Freiheit? Wie ist das, wenn ich an die Grenzen des Lebens stoße, wenn es schwer wird? Gibt es in allem, was um mich herum tobt, einen inneren Freiraum, in dem ich sagen kann: „Bis hierher und nicht weiter!“

Im Galaterbrief heißt es: „Zur Freiheit hat euch Christus befreit!“ – Wie gelingt es, diese Freiheit zu entdecken und zu leben? – Zu allen Zeiten sind Menschen für die Freiheit auf die Straße gegangen, haben dafür gekämpft. – Und wir?

Weil ich es (mir) wert bin

Wer bestimmt meinem Wert? Ich selbst durch die Weise, wie ich über mich denke? Die anderen durch ihre Beurteilungen? Die Gesellschaft mit ihrer In- und Out-Liste, der Markt? Wird mein Wert an Tüchtigkeit, Attraktivität, Ansehen und Erfolg gemessen?

Das christliche Menschenbild sagt: Du bist wertvoll, weil Gott deinem Leben eine einzigartige Würde verliehen hat! Unser Grundgesetz hat das aufgenommen: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Was befreiend, wenn ich nicht stets aufs Neue meinen Wert beweisen muss, sondern weiß: Mein Wert steht fest, jenseits dessen, was ich zustande bringe.“

Weil ich so wertvoll und on Gott reich beschenkt bin, möchte ich nicht unter meinem Niveau leben, möchte ich entfalten, was an Möglichkeiten und Potential in mir steckt, möchte ich leben, was ich längst bin.

„Weil ich es (mir) wert bin“ ist eine Perspektive, die manches verändert