22.12. – Joy to the world. Freue dich, Welt

Noch zwei Tage bis zum Heiligen Abend! Damit verbunden ist tief in uns drin der Traum von einer besseren Welt. Alles soll schön harmonisch sein, wenn wir zusammenkommen. Wenigstens zu Weihnachten müsste es doch möglich sein, dass Frieden ist, die Waffen schweigen und Konflikte ruhen. Mal gute Nachrichten zum Fest, das wäre schön!

Wir wünschen einander „frohe Weihnachten“. Wie klingt das für den, der traurig, einsam oder krank ist, der jemanden vermisst, dem das vergangene Jahr viel zugemutet hat? Es ist nicht alles gut und froh zu Weihnachten! Keine heile Welt! Wir sind dünnhäutiger als sonst.

„Freuet euch!“ heißt es am 4. Advent. Wie passt das zusammen in der Welt und in mir? Ich kann ständig auf das sehen, was im Argen liegt. Ich kann aber auch auf das sehen, was möglich wäre, wenn Frieden und Liebe einziehen in unseren Herzen und Häusern!

Das große Ganze kann ich nicht verändern, aber ich kann das Kleine versuchen. Ein kleines Licht ins Dunkle bringen. Lesen und Hören, was die Gedanken und Gefühle ins Weite führt. Nicht allein bleiben mit dem, was gerade zu schwer für mich ist, bloß nicht allein bleiben! Gott ist da, auch wenn ich ihn gerade nicht spüre. So, wie die Sonne immer da ist, auch wenn ich sie nicht sehe.