15.12. – Es muss feste Bräuche geben

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In der Geschichte vom „Kleinen Prinzen“ von Antoine de Saint Exupéry heißt es: „Es wäre besser gewesen, du wärst zur selben Stunde wiedergekommen“, sagte der Fuchs. „Wenn du zum Beispiel um vier Uhr nachmittags kommst, kann ich um drei Uhr anfangen, glücklich zu sein. Je mehr die Zeit vergeht, um so glücklicher werde ich mich fühlen. Um vier Uhr werde ich mich schon aufregen und beunruhigen; ich werde erfahren, wie teuer das Glück ist. Wenn du aber irgendwann kommst, kann ich nie wissen, wann mein Herz da sein soll …. Es muss feste Bräuche geben.“

Es muss feste Bräuche geben! Der Adventskranz, jedes Jahr mit roten Kerzen und Schleifen. Der Herrnhuter Stern auf der Terrasse. Die hölzernen Sterne und der Engel vor der Haustür. Jeden Morgen ein Lied und ein Text aus dem Kalender vom „Anderen Advent“. Der Mistelzweig und der Besuch des Hamelner Weihnachtsmarktes. Die Schnur im Wohnzimmer, auf der die Weihnachtspost gesammelt wird. Das Aussuchen des Weihnachtsbaumes. Der Gottesdienst, von LandFrauen gestaltet. Das Konzert mit Posaunenchor und Kirchenband. Das Treffen mit einigen Freundinnen zu Punsch und Plaudern.

Es muss feste Bräuche geben. Gerade im Advent! Der Kopf will immer das Neue, aber unser Herz sucht das Vertraute!